Österreichischer Skiverband (ÖSV): ÖSV Snowboarder Dieter Krassnig - schwerer Sturz beim Snowboardcross | Powderpark Snowboarding Online | Snowboard Magazin, News, Tests und Forum


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  NEWS   03.09.2010  
 

ÖSTERREICHISCHER SKIVERBAND (ÖSV)
ÖSV Snowboarder Dieter Krassnig - schwerer Sturz beim Snowboardcross

(06.03.2005)
Dieter Krassnig hatte Glück im Unglück: Im Training zum Weltcup Snowboardcross von Lake Placid stürzt er nach einem Sprung aus rund fünf Metern Höhe – nach ersten Untersuchungen ohne Knochenbrüche.

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Dieter Krassnig (Bild rechts bei der Snowboard WM 2005) lag in der Wertung aussichtsreich und wollte unter die ersten drei des Klassements. Auf einem fast kurvenlosen, dafür sprungreichen Parcours stürzte der Fahrer, der am 8. März 2005 32 Jahre alt wird, aus fünf Metern Höhe in das Flache. Er detoniert, wie er selbst sagt, zuerst mit den Beinen, dann Händen, Hüften, Rücken, zuletzt mit dem Kopf.

Ein paar Minuten ist Krassnig bewusstlos, dann hat er sich nach und nach erinnert, wo er ist, wer er ist, was passiert ist: "Bei einem Sprung habe ich leicht verkantet und mich nach rechts verdreht. Da man ungefähr zwei Meter über den Table fliegt, hatte ich einen Luftstand von rund fünf Metern. Ich wurde bis ins Flache getragen", resümierte Krassnig. "Nichts ist gebrochen, alle Wirbeln, Rippen, die Hüfte sind intakt. Auch die Computertomographie im Krankenhaus brachte keine Schädelverletzungen zum Vorschein, nach zweieinhalb Stunden wurde ich wieder entlassen."

Schwerer Sturz ohne dramatische Folgen - Dieter Krassnig blickt schon Richtung Weltcupfinale. Was bleibt, sind Prellungen auf der gesamten linken Rückenseite: "wie schwer kann ich nicht sagen, da ich Schmerzmittel erhalten habe", ein Schleudertrauma an der Halswirbelsäule, ein massiver Bluterguss am linken Hüftknochen und der Lendenwirbelsäule: "wenn dieser sich verhärtet, werde ich ihn lange spüren" und ein gebrochener Helm.

Verordnet wurden zwei Wochen Ruhepause, dann wird Dieter Krassnig entscheiden, ob er vielleicht doch noch zum letzte Parallel Riesenslalom nach Tandadalen in Schweden fliegen wird. "Wer Snowboardcross fährt, muss damit rechnen", meinte der Sportler, der in seiner Karriere 17 Mal auf dem Podest eines Weltcuprennens stand. "Es ist glimpflich ausgegangen. Die Trainer sagen, dass ich wie eine Katze mit neun Leben bin. Da kann ich nur hoffen, dass ich in Lake Placid nicht eines davon aufgebraucht habe, dass ich vielleicht später auch noch brauchen könnte."

 
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