Snowboard Gebiete - Skiarena Nassfeld-Hermagor - Kärntens No. 1 | Powderpark Snowboarding Online | Snowboard Magazin, News, Tests und Forum


Kontakt · Mediadaten · Impressum
Home
  SPOTS   10.09.2010  
 

RESORTS
Skiarena Nassfeld-Hermagor
Kärntens No. 1

17.03.2004, thm

Kärntens größtes Gebiet Nassfeld expandierte stark in der jüngsten Vergangenheit, viel neue Bahnen entstanden. Neueste Attraktion ist aber das Cube Hotel.

Anzeige

Das größte und bekannteste Wintersportgebiet Kärntens liegt nah an der italienischen Grenze. In den letzten Jahren investierten die Gailtaler viel in die Infrastruktur, sie bauten ihr Gebiet aus und installierten mit dem Millennium-Express eine neue Seilbahn. Dadurch entfällt die Fahrt vom Tal mit Skibus oder Auto ins Gebiet.

Das Gebiet erstreckt sich von 610 bis 2020 Metern. Die meisten Abfahrten liegen in einer Höhe ab 1500 Meter. Insgesamt stehen 101 Kilometer präparierte Abfahrten bereit, elf davon schwer, rund ein Drittel leicht. Die Lifte erreichen eine Kapazität von 39.000 Personen in der Stunde. An den modernen Liften kommt es wegen der hohen Transportleistung nur selten zu Staus.

Als einziger Zubringer des Gebietes stellt der Millennium-Express auch das Nadelöhr dar. Während der morgendlichen Rush Hour von ungefähr 9.00 bis 10.30 Uhr müssen Wartezeiten einkalkuliert werden. Hier kann es bei großem Andrang auch außerhalb der Ferien schon mal länger als eine halbe Stunde dauern, bis man in der Gondel sitzt.

Die zweite Mittelstation versorgt die Anfängerlifte an der Tresdorfer Alm, die Bergstation Madritsche ist der zentrale Anlaufpunkt im Gebiet. Durch den Bau des Millennium-Express steht mit der Carnia nun auch eine lange Piste zur Verfügung, die mehr als sieben Kilometer lange Talabfahrt vom Zweikofel nach Tröpolach überwindet 1212 Höhenmeter.

Die restlichen Pisten sind meist mittelschwer und überwinden lediglich rund 500 Höhenmeter. Sie laden zum angenehmen Cruisen ein, auch zum forschen Carven eignet sich der größte Teil.

Freeriding
Freeriding gestaltet sich aufgrund der Höhe im Umfeld der Pisten recht schwierig. Da ein Großteil des Gebietes unterhalb der Baumgrenze liegt, steht abseits der Piste meist dichter Wald. Nur weiter oben stehen einige offene Hänge zur Verfügung, die dann aber auch recht schnell zerpflügt werden. Das recht warme lokale Klima sorgt dann auch noch für eine sich schnell setzende Schneedecke. Üppige Powdertage sind hier relativ selten und dürften sich im Normalfall auf Januar und Februar beschränken. An diesen Tagen locken die Routen und Varianten um den Rudnigsattel sowie Trogkofel und Trogtal. Auch die Südhänge von Madritsche und Madritschenkopf sind empfehlenswert.

Freestyle
Die Möglichkeiten für Freestyler sind begrenzt. Einen vernünftigen Funpark sucht man hier vergeblich, da heißt es selbst Hand und Schaufel anlegen und Kicker bauen. Am Watschiger-Alm-Lift befindet sich eine Twinpipe. Davon war allerdings, während unseres Aufenthaltes nur eine Röhre geshaped und auch nicht in bestem Zustand. Hier soll aber in naher Zukunft ein solides Angebot geschaffen werden, da man auch verstärkt jüngeres Publikum ansprechen möchte, wie uns die Locals versicherten. Boardercross und Funpark an der Sonnleitnbahn lohnen sich nicht unbedingt.

Unterkunft
Im Ort Tröpolach am Fuß des Resorts finden sich einige recht preisgünstige Pensionen, weiter Weg vom Gebiet liegt Hermagor. Hier findest du ein größeres Angebot, die tägliche Anfahrt kann jedoch nerven. Auf der Sonnalpe kann man direkt im Gebiet wohnen.
Am meisten Sinn macht es aber die Nächte im Cube zu verbringen. Das moderne, fast futuristisch wirkende Hotel ist recht preiswert und liegt direkt an der Talstation des Millennium-Express. Die Zimmer sind spartanisch, aber zweckmäßig eingerichtet, dafür verfügen sie alle über einen eigenen, klimatisierten Vorraum, um das Equipment aufzubewahren, sehr bequem und praktisch. Im Keller stehen den Gästen Sauna und Dampfbad kostenlos zur Verfügung. Zum Chillen eignet sich hervorragend die Lounge im Foyer mit Kaminfeuer und Videobeamer.

Gastronomie/Nightlife
Die einzige Möglichkeit in Tröpolach abends wegzugehen ist der Cube Club im Keller des Hotels. Hier fährt man ein striktes Programm gegen die übliche Apres-Ski-Dudelei, also kein DJ Ötzi und auch keine nackten Friseusen. Für einen Urlaubsort zeigt sich das Programm erstaunlich aktuell bis anspruchsvoll. Der Laden bietet reichlich Platz, die Preise sind moderat.
Auch das Gastronomieangebot ist überschaubar. Sehr zu empfehlen ist der Samerhof mit seinen Riesenpizzen. Wer auf einheimische Küche oder solide Hausmannskost steht, sollte im Gasthof Durnthaler vorbei schauen, günstig und gut. Topgerichte sind hier Käsespätzle und diverse Schnitzelvarianten. Die Wirte sind hier allgemein äußerst freundlich und immer für einen kurzen Small Talk zu haben.

Fazit: Eine Reise wert

Trotz der geringen Höhe handelt es sich bei der Skiarena um ein recht attraktives Gebiet, das für sportlich ambitionierte Rider allerdings Wünsche offen lässt. Die Pisten wurden aber recht abwechslungsreich angelegt und auch die Beförderungskapazität im Gebiet verhindert Warteschlangen.

Mit dem Cube haben Ort und Resort deutlich an Attraktivität gewonnen.

 
Suche
Powderpark Forum
Nutz die Gelegenheit und diskutier mit anderen Boardern über das Thema, dass dich am meisten interessiert: Snowboarding!  
Zum Forum...
Boardmarkt
Kleinanzeigen nur zum Thema Snowboard. Hier findest du bestimmt, was du suchst. Oder gib einfach deine Anzeige kostenlos auf.  
Zum Boardmarkt...
Nach oben    
Home | Kontakt | Sitemap | Link uns | Mediadaten | Impressum
© 1999-2010 Powderpark Snowboarding Online Magazin
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung von Powderpark Snowboarding Online
Diese Seite nutzt in zunehmendem Maße CSS und wird daher nur in aktuellen Browsern korrekt dargestellt