PRODUCTS Aufstiegshilfen Kurzski und Schneeschuhe Gipfelstürmer
28.01.2005, thm
Den Massen zu entfliehen, ist der Traum aller Freerider. Da hilft nur per Pedes die Einsamkeit der Berge und jungfräuliche Hänge zu suchen.
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Freeriding, Backcountry, Powdern – die englischen Ausdrücke
sind schwer in Mode. Aber was versteckt sich dahinter? Die Entwicklung in den
letzten Jahren hat es gezeigt, immer mehr Wintersportler suchen ihr Glück
abseits der präparierten Pisten. Während früher noch die eigenbrötlerischen
Skitourengeher im freien Gelände unter sich waren, haben sie nun Gesellschaft
bekommen. Immer mehr Snowboarder entdecken die Gipfel abseits der Gebiete für
sich, mal abgesehen von Telemarkern und Schneeschuhwanderern, deren Zahl
ebenfalls steigt.
Überblick Aufstiegshilfen
Gipfelstürmer Splitboard vs. Schneeschuh und Kurzski
Im Gegensatz zu allen anderen haben Snowboarder aber einen gewaltigen
Nachteil, das Hindernis Snowboard. Solange beide Füße an ein
einziges Brett gefesselt sind, lässt es sich schwer laufen. Also müssen sie
sich, zumindest für den Aufstieg, vom geliebten Board trennen. Nur mit Schuhen
an den Füssen bewaffnet, wird aber auch der leichteste Boarder im Powder
einsinken und kaum von der Stelle kommen. Dafür müssen neben der üblichen Tourenausrüstung
auch Aufstiegshilfen her.
Hier beginnt die Qual der Wahl zwischen Schneeschuh, Kurzski
und Splitboards – und ein bisschen die Wahl der Qual. Während sich die
Pistenfahrer faul nach oben chauffieren lassen, muss sich der Snowboarder im
Backcountry jeden Schwung erarbeiten. Da passt die große Weisheit "Erst die
Arbeit, dann das Vergnügen" perfekt.
Schneeschuh oder Kurzski Aber welche Ausrüstung ist nun
die Richtige dafür? Das hängt von den persönlichen Vorlieben und Vorhaben sowie
dem Budget ab. Als Ergänzung zum üblichen Freeride
Snowboard bieten sich Schneeschuhe oder Kurzski an. Die müssen allerdings
zusätzlich auf den Berg und wieder hinunter transportiert werden. Beide haben
den Vorteil, dass der Snowboarder seine bevorzugte Ausrüstung aus dem gesamten
Angebot der Freestyle
und Freeride Snowboards wählen kann.
Splitboard Auf einer mehrtägigen Tour
spart der Freerider dagegen gerne Packvolumen und vor allem Gewicht. Da hilft es
am besten, wenn keine zusätzliche Ausrüstung geschleppt werden muss. Splitboards drängen sich auf,
nur eine Ausrüstung für Aufstieg und Abfahrt benötigt in diesem Fall der
Snowboarder.
Die teilbaren
Snowboards sind die erste Wahl für lange Touren. Sie haben nur einen kleinen
Marktanteil und auch das Angebot ist überschaubar. Ein Splitboard zu kaufen,
überlegen nur wenige. Der Mechanismus sollte zuverlässig sein und als
zusätzliches Brett ist die Anschaffung teuer. Außerdem haben diese Bretter auch
einen schlechten Ruf, meist jedoch zu Unrecht. Inzwischen bieten sie gute
Fahreigenschaften und gehören zur zuverlässigen Tourenausrüstung.
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