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  TIPPS & TRICKS   10.09.2010  
  Buyer's Guide
Das erste eigene Brett!

Die Jungs werden wissen, dass das eine verwirrende Erfahrung sein kann. Natürlich sind wir alle große Spezialisten und wissen schon bestens Bescheid. Wer sich aber doch nicht ganz sicher ist, liest einfach unsere Kaufberatung und kann auch noch das Gesicht wahren. Gott sei Dank ist das Internet anonym und Ihr könnt hier heimlich Nachhilfe nehmen. In unserem Buyer's Guide finden Greenhorns die sechs goldenen Regeln des Shoppings.

1. Wissen ist Macht
Das gilt nicht nur für Reporter der Bildzeitung. Am besten versucht ihr so viele Infos wie möglich zu sammeln, damit ihr möglichst genau wisst, was Ihr wollt. Dazu reichen schon die Basics, also bin ich Speedjunkie oder will ich lieber springen und jibben. Das grenzt die Auswahl schon immens ein. Sehr nützlich sind die Websites der Hersteller, dort wird ziemlich genau erklärt, welche Modelle für die verschiedenen Einsatzbereiche entwickelt wurden. Vor allem solltet ihr darauf achten, dass Ihr die richtige Brettlänge auswählt. Oder Ihr schnappt Euch eine Person uneingeschränkten Vertrauens und schleppt sie mit auf die Shopping-Tour.

2. Selbstfindung ist aller Anfang
Wer noch nicht weiß, was für einen Riding-Style er bevorzugt, kann eigentlich nur eins machen, nämlich ein Board leihen. Das ist letztlich die einzig seriöse Alternative für Anfänger. Board und Boots gibt's für ungefähr 75 € die Woche. Statt 500 € für gekauftes Equipment zum Fenster raus zu werfen, kann man mit dem Geld also ungefähr erst mal sieben Wochen mit Leihkram boarden und in Ruhe zu sich selbst als Freestyler oder Carver finden. Gute Shops verleihen auch Modelle der aktuellen Saison und wenn sie Euch gefallen, kauft sie einfach anschließend. Die Leihgebühr wird dann natürlich verrechnet.

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3. Nicht bei jedem Dealer Stoff kaufen
Mal abgesehen davon, welchen Typ von Brett man sich zulegen will, ist ja auch noch der Händler deines Vertrauens zu finden. Absolut abzuraten ist von Kaufhäusern, Skiläden, Bergsportgeschäften und dem sogenannten Sportfachhandel. Hier ist meist nicht nur das angebotene Sortiment beschränkt, sondern auch das Wissen der Verkäufer. Ist ja auch klar, wenn man sich von Tennis über Jogging bis Fußball auskennen soll, dass da Detailwissen auf der Strecke bleibt.

4. Achtung Dummschwätzer
Mit ein bisschen Ahnung merkt man auch schnell, ob man wirklich gut beraten wird. Vor allem der Snowboard Fachhandel ist da zu empfehlen. Hier fahren die Verkäufer in der Regel selbst und die Auswahl ist gut bis sehr gut. Meist sind die Leute richtige Spezialisten mit jahrelanger Erfahrung und haben die Bretter alle schon mal getestet. Da kann eigentlich nur noch eins schief gehen: man versteht das Fachchinesisch nicht. Da hilft unbedingt nachhaken und schon merkt man, ob nur Phrasen gedroschen werden oder wirklich Know-How dahinter steckt. Dann bekommt man nämlich eine vernünftige Erklärung.

5. Schweißfüße luftdicht verpacken
Das wichtigste Teil der ganzen Ausrüstung sind die Schuhe. Die perfekten Schuhe zu finden, ist eigentlich extrem simpel. Die müssen nämlich einfach nur passen. Das kann aber in echte Sisyphusarbeit ausarten. Füße interessieren sich selten für Marken und tolle Zusatzfunktionen. Zuviel Zeit kann man in den Schuhkauf nicht investieren, also ganz gemächlich und ohne Termindruck in Ruhe anprobieren. Ganz banal, aber wichtig: immer die Socken anziehen mit denen man später fährt. Die Ferse sollte so gut wie keinen Bewegungsspielraum haben. Fußzehen haben's da besser, die dürfen auf gar keinen Fall vorne anstoßen und brauchen Platz zum Zappeln.

6. Gefrierbrand macht hässlich
Snowboard-Klamotten sind extrem wichtig, da Rider einen sehr intensiven Kontakt mit ihrem Medium bevorzugen. Skioveralls (Igitt!) und ähnliches sind daher richtig ungeeignet. Alle Einzelteile müssen dir natürlich volle Bewegungsfreiheit lassen. Am besten machst du auf der Piste die Zwiebel, d.h. mehrere Schichten übereinander anziehen. Das hält warm und bietet Flexibilität. Taschen kann man übrigens nie genug haben, man braucht doch einigen Schnickschnack über den ganzen Tag verteilt. Aufmerksamen Zeitgenossen dürfte auch schon aufgefallen sein, dass Frauen und Männer irgendwie anders sind. Die Mädels dürfen sich inzwischen über eigene Kollektionen freuen, speziell für die weibliche Anatomie geschnitten.

7. Stöbern macht klug
Schau dich um - und zwar gründlich! In unserem Onlineshop findest Du tausende Snowboard Produkte zum Teil zu Schnäppchenpreisen.

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